WhatsApp: Nach dem Verschwinden kursieren Falschmeldungen
Nicht genug, dass der beliebte, kostenlose Kurznachrichtendienst WhatsApp derzeit nicht im Applestore erhältlich ist. Nun kursieren neben den Gerüchten um Sicherheitslücken auch noch mehrere Falschmeldungen. Die Entwickler dementieren diese im eigenen Blog: Alles bleibe, wie es ist.
Die derzeitige Verunsicherung der WhatsApp-Nutzer geht auf mehrere gefälschte Meldungen zurück: WhatsApp solle bald monatliche Gebühren erheben und nur sehr aktive Nutzer, nämlich diejenigen mit einem roten Logo, könnten den Kosten entgehen. Eine andere Falschmeldung behauptet, die App sei mit der Anzahl an existierenden Benutzernamen überfordert und würde darum alle Konten schließen, die den Kettenbrief nicht weiterleiten. Die WhatsApp-Betreiber meldeten in ihrem Blog, dass es sich in beiden Fällen um einen Witz handele.
Kurz zuvor machte die App schon einmal Negativ-Schlagzeilen, da der Dienst seit dem 13. Januar nicht mehr über Apples App Store zum Download zur Verfügung steht. Die Gründe dafür sind unklar. Von offizieller Seite gibt es derzeit die Meldung, dass eine neue Version der Software bereits bei Apple zur Prüfung vorliege. Alle anderen Stores haben WhatsApp noch im Angebot.
Mit WhatsApp lassen sich kostenlose Text-, Bild- und Video-Botschaften zwischen Nutzern aller Smartphone-Plattformen übermitteln. Die Betreiber verstehen die App als eigene Community. Die App-Gemeinde feierte die Anwendung schon als Nachfolger der SMS und so mauserte sich der Dienst in jüngster Zeit zu einem Superstar unter den Mobil-Applikationen. Obwohl die Anwendung schon länger angeboten wird, belegt WhatsApp in vielen Ländern immer wieder Spitzenplätze in den iTunes-Charts.
Es bleibt abzuwarten, wann es eine offizielle Stellungnahme zum Verschwinden von WhatsApp gibt. So lange dies nicht stattfindet, wird die Gerüchteküche munter weiter brodeln und die Gefahr eines längerfristigen Image-Schadens immer größer.
Upadte: WhatsApp ist inzwischen wieder verfügbar. Der Grund des vorübergehenden Verschwindens bleibt weiter unklar.
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