Gamescom 2012 – Mobile Gaming soll die Krise bewältigen

Die Computerspiele-Messe Gamescom hat in Köln ihre Pforten geöffnet und es knallt direkt: So viele Aussteller wie noch nie und die Veranstalter rechnen mit mindestens einer viertel Million Besuchern. Einer der Schwerpunkte heißt Mobile Games und das aus gutem Grunde: Gedaddelt wird zunehmend auf Tablets und Smartphones.

Der rettende Trend: Mobile Gaming

Der rettende Trend: Mobile Gaming

Keine neuen Konsolen

Neue PlayStation oder neue Xbox – Fehlanzeige. Microsoft, Nintendo und Sega bleiben der Gamescom in diesem Jahr fern. Und auch Sony kommt mit neuen Gerätschaften nicht in die Gänge, versucht aber zumindest auf neue Trends zu reagieren.

Tablets und Smartphones machen Konsolen Konkurrenz

Der wichtigste neue Trend heißt Mobile Games und erhält erstmals eine ganze Halle. Wohl auch als Reaktion auf die veränderte Geschäftslage: Auf der im Vorfeld gelaufenen Game Developers Conference wurde heiß über die Umbrüche der Branche diskutiert. Der Smartphone- und Tablet-Boom hält an und zeigt seine Wirkung: Konsolenspiele müssen weitere Umsatzrückgänge verzeichnen und Browser-Games wie auch Spiele für Tablets und Smartphones finden laufend neue Freunde.

Geld verdienen mit kostenlosen Spielen

Und hier liegt auch eine Erklärung für die gestiegene Ausstellerzahl: Das Kränkeln der Giganten ruft viele kleine Entwickler auf den Plan. Darunter vor allem auch Spieleschmieden, die sich auf kostenlose Spiele spezialisiert haben: Entwickler von social games wie Zynga und Wooga haben laut BIU im ersten Halbjahr bereits 145 Millionen Euro mit dem Verkauf von virtuellen Gegenständen gemacht, was einer Umsatzsteigerung von 60% zum Vorjahreszeitraum entspricht.

Wer über das Geschehen und alle Neuigkeiten der Gamescom auf dem Laufenden bleiben möchte, kann dies auf der eigenen Gamescom-TV Seite machen.

 

Teaser- und Artikelbild: Gamescom

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