Reisezeit 1: Ein neues Zuhause für sechs Monate – mein Auslandsjahr in Neuseeland!

Reisezeit 1: Auf nach Neuseeland!

Unsere Media Store-Autorin Ronja Kassebaum reist mit einer Freundin für ein halbes Jahr kreuz und quer durch Neuseeland. Im Gepäck: Tablet und Smartphone. In unserer Artikelreihe „Reisezeit“ berichtet sie von ihren Erfahrungen. Ob in der Stadt, im Gebirge oder am Meer – Ronja hat Reisetipps, App-Empfehlungen und die wichtigsten Dos und Don’ts für uns.

Ein Auslandsjahr in Neuseeland ist für viele Deutsche nichts Neues mehr. Auch in meinem Landkreis haben sich viele nach dem Schulabschluss für ein so genanntes Gap Year entschieden. Einer der Gründe: Das Studienangebot in Deutschland ist so vielseitig, dass eine Entscheidung für den richtigen Studiengang schwierig sein kann. So erging es zumindest mir. Bisher war mein Lebensweg ziemlich klar. Ich war im Kindergarten, in der Grundschule, entschied mich für das Gymnasium, und das große Ziel war das Abitur. Nur: Was kommt danach?

Um herauszufinden, was ich wirklich mit meiner Zukunft machen möchte, ist es erst einmal sinnvoll zu wissen, wer man als Person ist, und wer man sein möchte. Es mag etwas klischeebehaftet klingen, wenn ich hier schreibe, auf der Suche nach meinem Ich zu sein. Aber es stimmt. Ich möchte keinen Beruf erlernen, bei dem ich nicht weiß, ob er zu mir passt. Genau aus diesen Gründen habe ich mich für ein Auslandsjahr entschieden. Ganz typisch werde ich nach Neuseeland reisen und dort arbeiten, weshalb ich mich für das so genannte Working Holiday Visum beworben habe.

Wenn euch meine Reise interessiert, dann seid ihr hier genau richtig, denn auf diesem Blog werden regelmäßig Beiträge erscheinen, in denen ich euch über meine Erlebnisse in Neuseeland berichte. Wenn ihr diese Zeilen lest, bin ich schon seit einiger Zeit in der Ferne angekommen. Der folgende Artikel ist dementsprechend schon ein paar Wochen alt. Das liegt unter anderem daran, dass wir nicht immer stabiles Internet haben, um Texte und Fotos zu unserer Redaktion nach Deutschland zu schicken. Es wird also öfter vorkommen, dass ihr beim Lesen eine kleine Zeitreise macht – begebt euch also ein paar Wochen in die Vergangenheit und begleitet mich bei meinen Reisevorbereitungen!

 

Der bisherige Plan

Ich werde am 01.10.2018 mit einer Freundin, die mit mir das Abitur bestanden hat, erstmal nach Singapur fliegen. Für uns ist das eine super Möglichkeit, das erste Mal in ein asiatisches Land zu reisen. Und es liegt ja quasi auf dem Weg. Wir werden dort allerdings nur vom 02.10. bis zum 04.10. bleiben. Danach geht es weiter nach Christchurch in Neuseeland. Unsere Theorie ist, dass wir dort eine bessere Möglichkeit finden werden, für wenig Geld an ein vernünftiges Auto zu kommen, als es vielleicht in Auckland der Fall wäre. Denn eins ist klar: Ein Auto werden wir brauchen!

Reisezeit 1: Auf nach Neuseeland!

Hoffentlich wird unser Auto nicht so aussehen …

 

Online-Vorbereitungen

Wenn ihr diese Vorbereitungen lest, müsst ihr wissen, dass wir beide ziemlich gelassen nach Neuseeland fliegen. Ohne wirklichen Plan und nur mit einer ersten Anlaufstelle. Dementsprechend haben wir erstmal nur das Working Holiday Visum und eine Kreditkarte online beantragt, die Flüge gebucht und erste Reiseziele bei Pinterest herausgesucht. Wer sich übrigens dafür interessiert, wie wir Pinterest nutzen, kann gern einmal einen Blick auf diesen Artikel hier werfen! Meine Freundin und ich haben eine gemeinsame Pinnwand erstellt und dort alle Beiträge gesammelt, die uns angesprochen haben. Das Ganze ist öffentlich, wenn ihr mögt, schaut gern einmal vorbei!

 

Flüge buchen

Der vorletzte Punkt bezog sich auf das Flüge buchen. Hier haben wir uns tatsächlich echt ungeschickt angestellt, sodass wir am Ende mehr Geld ausgeben mussten, als eigentlich nötig gewesen wäre. Mithilfe eines Flugportals haben wir einen Gabelflug gebucht. In wenigen Sekunden konnten wir persönliche Details angeben, die Bankverbindung hinterlegen und der Flug war gebucht. Ziemlich einfach also. Nur leider haben wir kaum Zeit darauf verwendet, Preise zu vergleichen. Deswegen würde ich empfehlen, gründlich und ordentlich zu recherchieren, auf welchem Portal es die günstigsten Flüge gibt.

 

Ein Working Holiday Visum beantragen

Das Visum konnte ebenfalls online beantragt werden. Falls euch die Website interessiert, auf der ihr Informationen zum Visum erhalten könnt, hinterlasse ich den Link hier. Es handelt sich um eine englischsprachige Website und dementsprechend muss alles auf Englisch ausgefüllt werden. Nachdem persönliche Angaben getätigt wurden, darunter auch Fragen zur Gesundheit und zu Aufenthalten in Gefängnissen etc., wird das Visum beantragt und überprüft. Ich habe innerhalb von einer Woche die Bestätigung meines Visums bekommen und konnte es ausdrucken. Der Begriff des elektronischen Visums beschreibt, dass das Visum elektronisch auf den Daten meines Reisepasses hinterlegt ist und digital von den zuständigen Behörden eingesehen werden kann. Trotzdem wird während der Einreise nach dem Ausdruck gefragt.

Zudem ist im Ausland eine Kreditkarte sehr hilfreich, denn diese ermöglicht einfaches Bezahlen und wird überall akzeptiert. Ihr solltet darauf achten, dass Online Banking möglich ist, denn die Kreditkarte ist oft die einzige Bezahlungsmethode. Dabei ist es eigentlich ziemlich egal, ob es eine VISA oder eine Master Card ist – Hauptsache, sie funktioniert.

Und das ist auch eigentlich alles, was zu den Vorbereitungen zu sagen ist. Oder besser gesagt, dass sind die Dinge, die ich als wichtig ansehe. Um während der Vorbereitung den Überblick nicht zu verlieren, sind übrigens To-Do-Listen sehr empfehlenswert. Falls ihr noch Fragen oder Anregungen habt, lasst es mich unbedingt wissen, damit ich diese Serie optimieren kann.

Der nächste Post kommt aus Singapur – bis dahin: Alles Gute!