Reisezeit 2: First Stop, Singapur!

Reisezeit 2: Unterwegs in Singapur!

Singapur. Foto: Ronja Kassebaum

Unsere Media Store-Autorin Ronja Kassebaum reist mit einer Freundin für ein halbes Jahr kreuz und quer durch Neuseeland. Im Gepäck: Tablet und Smartphone. In unserer Artikelreihe „Reisezeit“ berichtet sie von ihren Erfahrungen. Ob in der Stadt, im Gebirge oder am Meer – Ronja hat Reisetipps, App-Empfehlungen und die wichtigsten Dos und Don’ts für uns.

Die ersten Tage haben wir schon hinter uns. Wo soll ich bloß anfangen zu berichten? Am sinnvollsten wäre vielleicht eine Erklärung unserer Pläne: Bevor wir in Neuseeland einreisen, haben wir uns für einen Stop-Over von zwei Tagen in Singapur entschieden. Für uns war es das erste Mal, dass wir auf der anderen Erdhalbkugel waren, und auch das erste Mal in Asien. Aber wie kommt man in einem fremden Land, einer fremden Kultur und mit fremden Leuten nur mit dem Smartphone zurecht?

 

Impressionen aus Singapur

Zuerst einmal möchte ich auf die Frage eingehen, wie man Singapur am besten beschreiben kann. Meine Antwort wäre: futuristisch – plastisch – sehenswert. Ich glaube, das sind so in etwa die passenden Worte. Eins meiner Highlights ist übrigens das Hotel Marina Bay Sands, welches mit 191 Metern Höhe über einen wunderschönen Ausblick auf die Skyline verfügt. Normalerweise muss für man für den Ausblick bezahlen. Da es aber Mittwochabend und damit Ladies Night war, hatten wir kostenlosen Zutritt zum Club Cé La Vie. Rein durch Zufall konnten wir den Ausblick mit ein paar Drinks und bei netter Gesellschaft genießen. Des Weiteren gibt es eine kostenlose Gartenanlage, die sich direkt hinter dem Hotel befindet. In den Gardens By The Bay können unter anderem die bekannten Supertrees, der Flower Dome und der Cloud Forest besichtigt werden. Ebenfalls zu empfehlen ist Chinatown mit seinen Tempeln, Foodstreets und den einzigartigen Dekorationen der Straßen.

Der Blick auf die Skyline vom Hotel Marina Bay Sands. Foto: Ronja Kassebaum

Die Stadt lebt von Menschen aus aller Welt, die in Singapur ihre Tätigkeiten ausüben. Vor allem sitzen die großen Banken wie die Maybank im Stadtteil Downtown. Es ist quasi unmöglich, sich vorzustellen, wie viel Umsatz in diesen Gebäuden gemacht wird! Kein Wunder, dass Singapur zu den reichsten Ländern weltweit gehört. Durch diese internationale Spannweite hatten wir keine Probleme, uns mit der englischen Sprache durchzuschlagen, zumal Englisch auch eine der Amtssprachen ist.

Unterwegs in Singapur!

Unterwegs in Singapur! Foto: Ronja Kassebaum

Etwas schwieriger gestaltete sich da schon die Navigation in der Stadt. Logischerweise konnten wir in Singapur nicht unsere europäischen mobilen Daten nutzen. Deswegen mussten wir auf die öffentliche Netzwerke zurückgreifen. Die fordern allerdings meistens einen Code. Dieser wird durch die Eingabe der Mobiltelefonnummer versendet und muss anschließend im Netzwerkportal eingegeben werden. Besagte Übermittlung hat allerdings nicht immer funktioniert.

 

Mit Offlinekarten unterwegs

Eine praktische Möglichkeit, ohne mobile Daten zu navigieren, sind die so genannten Offlinekarten. Wie also kommt man mit so etwas von A nach B? Google Maps bietet die Offlinekarten als App sowohl für iOS als auch für Android an. Im Gegensatz zu einer Karte aus Papier, kann Google Maps den aktuellen Standort  über GPS bestimmen. Dies bietet den Vorteil, die Entfernung vom aktuellen Standort zu unserem Wunschziel zu sehen. So konnten wir auf unserem Smartphone erkennen, wann und wo wir abbiegen mussten.

Reisezeit 2: Unterwegs in Singapur!

Offlinekarten als Navigationshilfe. Quelle: Screenshot.

 

Kontakt zu Einheimischen

Aber auch ohne Internet gibt es in der Stadt viele Wege, ans Ziel zu gelangen. Wir waren positiv überrascht, wie offen, freundlich und hilfsbereit die Einheimischen sind. Ein Beispiel dafür wäre, dass uns ein fremder Mann bis zur nächsten U-Bahn Station begleitet hat, nur um uns bei dem Kauf eines Tagesticket zu unterstützen. Anschließend hat er uns genauestens beschrieben, welches Gleis wir nehmen müssen, damit wir uns ja nicht verirren. Diese Hilfsbereitschaft von ihm hatte keine Hintergedanken und war für uns auch nicht unangenehm oder komisch.

 

Mein Fazit!

Wir haben in Singapur tolle Erfahrungen gesammelt, obwohl wir weniger als 30 Stunden in der Innenstadt verbracht haben. Die fortschrittliche und moderne Ausstattung war in allen Bereichen zu erkennen. Seien es Lautsprecher, die Autos oder die U-Bahn: Überall ist Technik integriert und nicht mehr wegzudenken. In meinen Augen sollte man so eine Stadt auf jeden Fall gesehen haben! Momentan sitzen wir im Flugzeug Richtung Christchurch, Neuseeland, wo hoffentlich neue Erfahrungen auf uns warten!