Auf der sicheren Seite: Mit der Warn-App NINA in kein Unwetter mehr geraten

Mit NINA in kein Unwetter mehr geraten!

Wir kennen es alle: Im Urlaub machen wir einen ausgedehnten Spaziergang. Als wir das Hotel verlassen, strahlt die Sonne vom wolkenlosen Himmel, aber nach einer halben Stunde gießt es plötzlich wie aus Eimern – ärgerlich! Wenn der plötzliche Wetterumschwung nur durchnässte Kleidung zur Folge hat, ist das erst einmal nicht schlimm. Gefährlich wird es aber spätestens dann, wenn wir von dicken Hagelkörnern oder orkanartigen Böen überrascht werden. Damit so etwas künftig nicht mehr passiert, hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe NINA entwickelt; eine App unter anderem zur Unwetterwarnung.

 

Trocken bleiben mit NINA

NINA steht für „Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes“. Die Anwendung informiert die Benutzer über Gefahren; nicht allein das Wetter betreffend. Egal ob Hochwasser oder Großbrand – sämtliche Katastrophenmeldungen werden in die App eingespeist und dem Benutzer entsprechend gemeldet.

Wer mag, erlaubt NINA den Zugriff auf den eigenen Standort. Dann passt die App ihre Meldungen dynamisch an – je nachdem, wo der Benutzer sich gerade befindet. Alternativ hinterlegen wir Orte in NINA und bekommen dann alle entsprechenden Meldungen anhand dieser Daten.

Informiert - egal, wo wir uns befinden.

Informiert – egal, wo wir uns befinden. Quelle: Screenshot

 

Rechtzeitig gewarnt dank MoWaS

Die von NINA ausgegebenen Meldungen basieren auf den Informationen des „Modularen Warnsystems“, kurz: MoWaS. Hierhinter verbirgt sich ein satellitengesteuertes System, das in der Lage ist, Warnmeldungen an alle möglichen Endgeräte und Anwendungen herauszugeben. MoWaS fungiert somit als eine Art Verteiler. Geben Bund oder Länder also eine Warnmeldung heraus, wird diese über MoWaS an die dort angeschlossenen Systeme weitergeleitet. Unter anderem erhält NINA so ihre Informationen.

 

NINA einrichten

Beim ersten Start der App werden wir zunächst gefragt, ob wir es NINA gestatten, auf unseren Standort zuzugreifen. Wichtig: Wer genauestens informiert sein will, ohne erst jeden Ort, den er oder sie besucht, eigens in der App zu hinterlegen, sollte besagten Zugriff erlauben. Außerdem möchte die App wissen, ob sie uns Mitteilungen senden darf. Dem zuzustimmen ist durchaus empfehlenswert – denn nur so erhalten wir unsere Warnungen als Benachrichtigungen direkt auf unser Tablet oder Smartphone. Lassen wir die Mitteilungen nicht zu, müssen wir stattdessen die App öffnen, um uns zu informieren.

Standortzugriff für NINA

Quelle: Screenshot

 

NINA steuern

Haben wir bezüglich des Standorts und der Mitteilungen eine Entscheidung getroffen, gelangen wir zur eigentlichen Anwendung. Wir haben nun unter anderem die Möglichkeit,  unter der Rubrik „Meine Orte“  Städte und Regionen in der App zu speichern. Wir hinterlegen zum Beispiel die Region Hannover – und bekommen prompt eine Hochwasserwarnung. Tippen wir nun auf die entsprechende Meldung, bekommen wir Details angezeigt.

Neben der Orte-Funktion bietet NINA eine Kartenansicht, die über alle Meldungen informiert. Je nach Schwere, ist der zugehörige Bereich entweder orange oder rot hinterlegt. Zu guter Letzt haben die Experten des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe „Notfalltipps“ zusammengestellt, die über das richtige Verhalten im Katastrophenfall informieren.

Die App gibt es kostenfrei sowohl für iOS als auch für Android.

Die Kartenansicht der App.

Quelle: Screenshot

 

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