Akku sparen beim Smartphone – was wirklich hilft

Akku sparen mit dem Smartphone

Wir alle kennen das: In der Bahn auf dem Weg zur Arbeit mal eben mit dem Smartphone gespielt. Danach mal kurz telefoniert. In der Pause den Kollegen ein lustiges YouTube-Video gezeigt. Und so weiter, und so weiter. Schneller als uns lieb ist, heißt es dann: Achtung, schwacher Akkustand! Die Laufleistung der in unserem Smartphones verbauten Akkus wird gefühlt von Tag zu Tag geringer. Teils stimmt das sogar, schließlich sind die Geräte nicht für die Ewigkeit gemacht und verlieren sukzessive an Leistung.

 

Unsere Tipps zum Akku sparen

Ob nun eingebildet oder nicht – Fakt ist, dass wir des Öfteren in unangenehme Situationen geraten, weil unser Smartphone mal wieder schlapp macht. Deshalb haben wir ein paar Tipps zum Akku sparen zusammengestellt – und räumen gleichzeitig mit einem Mythos auf; doch dazu später mehr.

  1. Die Bildschirmhelligkeit anpassen: Muss unser Bildschirm wirklich immer im hellsten Licht erstrahlen? Oder tut es vielleicht auch die Hälfte der Leuchtkraft? Tatsächlich ist der Bildschirm unseres Smartphones einer der größten Akkufresser – je heller, desto eher verabschiedet sich unser Gerät in die akkustandsbedingte Zwangspause. Übrigens: Die meisten Smartphones bieten an, die Bildschirmhelligkeit dynamisch anzupassen. Aktivieren wir diese Option, stellt unser Gerät die Helligkeit immer passend zur jeweiligen Umgebung ein.
  2. Benachrichtigungen deaktivieren: Benachrichtigungen, Mitteilungen, Push Up-Meldungen – ganz egal, wie wir sie nennen. Grundsätzlich kostet alles, was eine App nutzt, um uns zu benachrichtigen, Akkulaufzeit.
  3. Vibrationsalarm deaktivieren: Natürlich ist es eine ziemlich praktische Sache, wenn unser Smartphone vibriert, um anzuzeigen, dass wir eine Nachricht erhalten oder angerufen werden. Nur: Jedes Mal, wenn der Vibrationsalarm auslöst, startet ein kleiner Motor im Inneren unseres Geräts – und der möchte natürlich betrieben werden.
  4. App-Berechtigungen reduzieren: Viele Apps wollen auf andere Anwendungen oder auf zentrale Funktionen unserer Smartphones zugreifen. Manch einer dieser Zugriffe ist sinnvoll, manch anderer allerdings weniger. Sie alle kosten jedoch Energie. Wer also Akku sparen möchte, wirft einmal einen kritischen Blick auf die App-Berechtigungen und fragt sich: „Muss das wirklich alles sein?“

 

Mythos: Apps im Hintergrund

Zu guter Letzt wollen wir noch mit einem Mythos aufräumen. Vielerorts ist zu lesen oder zu hören, dass besonders im Hintergrund laufende Apps dafür sorgen, dass der Akku sich schnell entleert. Tatsächlich ist das falsch. Denn: „Im Hintergrund laufen“ bedeutet nicht, dass besagte Anwendungen noch aktiv sind. Jede App im Hintergrund wird vom Betriebssystem unserer Smartphone deaktiviert. Sie befindet sich zwar nach wie vor im Arbeitsspeicher – das geht aber nicht zulasten der Akkulaufzeit. Apps im Hintergrund benötigen nur Akku, wenn sie in irgendeiner Form an Prozessen – zum Beispiel dem Upload von Dateien – beteiligt sind. Das gilt übrigens sowohl für iOS- als auch für Android-Geräte.

Eigentlich „kostet“ es sogar mehr Akku, die Apps im Hintergrund zu schließen. Denn erstens benötigt dieser Vorgang Energie, und zweitens müssen wir eine Anwendung erneut öffnen, um sie benutzen zu können, sobald sie einmal aus dem Arbeitsspeicher entfernt wurde.

 

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